Karlovy Vary, Teil 2 - Goethe war auch hier
Höhengewinn: 326 m Höhenverlust: 326 m
höchster Punkt: 641 m niedrigster Punkt: 373 m
Tourcharakter: 2
Tourlänge / Gehzeit: ca. 10 km / 3 Std (ohne Pausen)
Beginn: 10.15 Uhr Ende: 17.00 Uhr
Treff: Pension Na hranici (Wechselstube am Grenzübergang) Bozi Dar 190,
36262 Bozi Dar, Tschechien
Kosten: Startgebühr: 5,00 € pro Teilnehmer ab 16 Jahre
Fahrpreis: 4,50 € pro Teilnehmer bis 65 Jahre (außer KInder)
2,25 € pro Teilnehmer ab 65 Jahre sowie Kinder
Die Startgebühr sowie das Fahrgeld kann im Vorfeld per Kreditkarte oder über Paypal bezahlt werden. Sie erhalten dazu von uns einen Zahlungslink.
Beschreibung:
"Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen."(J.W. von Goethe)
Die Stadt Karlsbad (tschech. Karlovy Vary) wuchs über die Jahrhunderte zu einem der mondänsten und weltweit bekanntesten Kurorte heran und wurde von namhaften Persönlichkeiten der Weltgeschichte besucht bzw. gefördert. So ist es nicht verwunderlich, daß auch J. W. von Goethe mehrfach die Stadt besuchte.
Abseits der großen Hauptmagistralen begeben wir uns auf Spurensuche. Dabei führt uns unser Weg auf die "Höhe des ewigen Lebens" südöstlich von Karlsbad. Hier erwartet uns der sogenannte Goetheturm - einer von 5 Aussichtstürmen. Auch wenn Goethe zu den Stammgästen des Kurbades zählte, unser Ziel geht nicht auf ihn zurück. Den Impuls zum Bau des Aussichtsturms gab die belgische Prinzessin Stephanie, die Gattin des österreichischen Kronprinzen Rudolph von Habsburg. Sie hatte die Aussicht bei einem ihrer Spaziergänge in die Umgebung des Kurorts entdeckte und war begeistert. Das pompöse Objekt des stilvollen Ausflugsrestaurants mit mächtigem Aussichtsturm wurde in den Jahren 1888 – 1889 nach einem Projekt des Architekten-Duos Ferdinand Fellner & Hermann Helmer erbaut. Die feierliche Eröffnung des Objekts, das auf den Namen Kronprinzessin Stephanie Warte getauft wurde, fand am 21. Juli 1889 statt.
Schon bald wurden Turm und Ausflugsrestaurant zum beliebten Ausflugsziel der Karlsbader Kurgäste. 1918 wurde der Turm in Stifter-Warte umbenannt und 1945 gar in Stalin-Aussicht. Seit 1957 wird der Aussichtsturm Goethe-Aussicht genannt. Heute ist er ein eher ruhuger Ort in idllischer Lage. Also ein gutes Plätzchen um eine längere Pause zu machen. Eine Einkehr ist möglich. Danach geht es durch die schattigen Kurwälder zurück zum Ausgangspunkt dieser Rundwanderung. Auf dem Rückweg erwartet uns das Herz von Karlsbad - der sogenannte Sprudel im Kurviertel.
Hinweise zum Ablauf:
Diese Wanderung ist grenzüberschreitend. Daher sind die Personaldokumente mitzuführen. Bitte prüfen Sie vor Beginn der Veranstaltung deren Gültigkeit. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Kinder können nur in Begleitung der Erziehungsberechtigten an dieser Veranstaltung teilnehmen.
Anfangs- und Endpunkt dieser Rundwanderung ist die Stadt Karlsbad. Deshalb beginnen und enden wir mit einer Busfahrt des tschech. ÖPNV's. Diese dauert jeweils ca. 50 Minuten und es entstehen Zusatzkosten in Form des Fahrpreises. Dieser wird am Ende der Veranstaltung zusammen mit der Startgebühr in Euro einkassiert. Es besteht aber auch die Möglichkeit, im Vorfeld, per Kreditkarte oder PayPal zu zahlen. Fordern Sie dazu ganz einfach unseren Zahlungslink an. Bei Nichtteilnahme erfolgt nur nach Rücksprache mit uns eine Erstattung.
Die Tour führt uns über teilweise naturbelassene sowie gut ausgebaute Waldwege zum Ziel. Gleich zu Beginn erwartet uns der ca. 3,5 km lange Anstieg. Er verläuft allmählich, es werden 260 Höhenmeter überwunden. Die Mitnahme von Stöcken ist ratsam. Auch wenn größtenteils gut befestigte Waldwege überwiegen, straffes Wanderschuhwerk ist erforderlich.
Eine Einkehr ist sowohl am Ziel als auch am Ende der Wanderung möglich. Sie richtet sich aber nach dem Mehrheitsprinzip (am Ziel) und nach der Abfahrtszeit des Busses. Deshalb empfiehlt sich die Mitnahme von ausreichend Verpflegung.
Die Mitnahme eines Hundes ist nur möglich, wenn
- er im Besitz eines gültigen Impfpasses ist. Dieser ist auch mitzuführen.
- er während der Busfahrt (mindestens aber beim Ein-bzw. Ausstieg) einen Maulkorb trägt und
- er während der Wanderung angeleint bleibt. Auch im Kurviertel besteht Leinenpflicht.
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