Alte Salzstraße - Station Laucha

Alte Salzstraße - Station Laucha

Höhengewinn: 410 m                              Höhenverlust: 410 m

höchster Punkt: 873 m                            niedrigster Punkt: 540 m

Tourcharakter: 2

Tourlänge / Gehzeit: 16 km / 5 Std (ohne Pausen)

Treffpunkt: Pension "An der Erzgebirgsbahn", Oberwiesenthaler Str. 8b, OT Hammerunterwiesenthal

Beginn: 08.30 Uhr                   Ende: 17.00 Uhr

Kosten:

Startgebühr: 7,00 € pro Teilnehmer ab 16 Jahre

                            Kinder bis 16 Jahre frei

Fahrkosten: 3,00 € (Hin - und Rückfahrt zusammen) pro Teilnehmer bis 65 Jahre

                         1,50 € (Hin - und Rückfahrt zusammen) pro Teilnehmer ab 65 Jahre sowie Kinder

                          0,50 € Hund

Der Ticketvorverkauf ist möglich. Nutzen Sie dafür den Zahlungslink https://pay.sumup.com/b2c/QZF1764B Louchov spielte in der frühen Besiedlung eine der Schlüsselrollen beim allmählichen Vorstoß auf die Gipfel des Erzgebirges. Im frühen Mittelalter war das Gebiet des Erzgebirges praktisch unbesiedelt, überall gab es Wälder, durch die nur ein paar schmale Handelswege und Pfade über die Bergrücken führten.

Eine dieser Straßen führte durch Louchov und dann über den Přísečnické-Pass nach Sachsen (1118 und 1121 in Zwikau erwähnt). Die erste indirekte schriftliche Erwähnung der Existenz eines Gerichts in Louchov stammt aus dem Jahr 1261, als der böhmische König Přemysl Otakar II. das Dorf Venéřov und alles, was dazu gehörte, dem sächsischen Zisterzienserkloster in Grünhain schenkte. 

So wurde Louchov bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts ein fester Bestandteil des Besitzes der Zisterzienser von Grünhain. Die Herrschaft Vernéřov war der erste Klostergutbesitz in Böhmen, und in Vernéřov wurde das Klostergut gegründet, das dann zum ersten Hauptzentrum aller Klostergüter in Böhmen wurde.

Zur Zeit der Ersten Republik (1918 - 1938) hatte das Dorf eine Fläche von 238 ha, 11 Häuser und 104 Einwohner, von denen 21 tschechischer und 83 deutscher Nationalität waren. Nach 1945 wurde der größte Teil der deutschen Bevölkerung vertrieben.. 

Die mit Louchov verbundene Bergbaugeschichte hat tiefe Wurzeln in der frühen Besiedlung des Erzgebirges.  Wer auch immer die Bergbaumöglichkeiten entdeckte, in der Nähe von Louchov entstanden einige der ältesten Bergbausiedlungen im böhmischen Erzgebirge.

 Damals entdeckten Schürfer unter Kaiser Karl IV. in den Wäldern zwischen Klášterec nad Ohří und Vernéřov ein reiches Vorkommen an seltenen Mineralien und vor allem Jaspis. Heute ist dieser Ort unter dem Namen Ciboušov bekannt. 

Die St.-Jakobus-Kirche in Louchov ist die älteste noch erhaltene Kirche im Erzgebirge und steht in der Mitte des Dorfes auf einer leichten Anhöhe, umgeben von einer Friedhofsmauer. Der Grundriss der Kirche ist sehr archaisch. 

Die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts brachte die größte Katastrophe für die Kirche, als sie ab den 1960er Jahren allmählich verfiel und die meisten der barocken Umbauten zusammen mit dem gesamten Dach einstürzten. Das raue Klima des Erzgebirges vollendete das Werk der Zerstörung durch seine erosive Wirkung, als einzelne Teile des Gebäudes zu zerbröckeln begannen.

Hinweise: 

Diese Wanderung ist grenzüberschreitend. Sowohl die Personaldokumente als auch die Gesundheitskarte sind mitzuführen. Bitte prüfen Sie vor Beginn der Veranstaltung deren Gültigkeit.

Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Kinder können nur in Begleitung der Erziehungsberechtigen an dieser Veranstaltung teilnehmen. 

Vom Treffpunkt aus geht es mit dem tschech. ÖPNV zum eigentlichen Ausgangspunkt dieser Rundwanderung. Die Fahrt dauert ca. 25 Minuten. Bereits während der Fahrt haben wir ausreichend Gelegenheit traumhafte Aus-und Weitsichten (witterungsabhängig), vorallem auf das Duppauer Gebirge, zu genießen. Nach Ende der Rundwanderung geht es wieder mit dem tschech. ÖPNV zurück zum Treffpunkt. Durch die Nutzung dieser Buslinie entstehen Zusatzkosten in Form des Fahrpreises. Dieser wird am Ende zusammen mit der Startgebühr in Euro einkassiert.

Die Wegstrecke verläuft überwiegend über naturbelassene, teilweise gut befestigte, Wald- und Wiesenwege. Straffes Wanderschuhwerk sowie lange Beinkleidung sind erforderlich. Im Streckenverlauf ist ein Anstieg enthalten. Dieser hat eine Gesamtlänge von ca. 2,5 km und kleine steile Passagen zum Inhalt. Eine gewisse Grundkondition, was die Ausdauer betrifft, sollte vorhanden sein. Die Mitnahme von Stöcken wird empfohlen.

Da eine Einkehr erst am Ende der Veranstaltung möglich ist, ist die Mitnahme von ausreichend Verpflegung erforderlich.

Die Mitnahme eines Hundes ist möglich wenn

- er im Besitz eines gültigen Impfpasses ist. Dieser ist auch mitzuführen

- er während der Busfahrt (mindestens aber beim Ein- bzw. Ausstieg) einen Maulkorb trägt

- er während der gesamten Veranstaltung angeleint bleibt.

 

Galerie

Logo

©Copyright Wiesenthaler Klöppelstub. Alle Rechte vorbehalten.

Information icon

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.