Generalbefahrung im Vogelsang
Mittwoch, 23.09.26
Beginn: 13.30 Uhr
Treff: Wiesenthaler K3 (Gästeinfo)
Höhengewinn: 185 m
Höhenverlust: 186 m
höchster Punkt: 1078 m
niedrigster Punkt: 881 m
Tourcharakter: 2
Tourlänge / Gehzeit: 6 km / 3 Std
Kosten:
Dies ist eine Veranstaltung im Rahmen des 123. Deutschen Wandertages und für Inhaber der Wandertagsplakette kostenfrei. Eine Anmeldung ist unter
https://wandertag-oberwiesenthal.de/wanderungen/
erforderlich.


Beschreibung
Wildromantisch, teilweise mystisch - so empfängt uns das Ziel dieser Tour, der sogenannte Zechengrund (ehemals Vogelsang), heute. Das war aber nicht immer so. 1526 fand ein Valentin Thanhorn hier ,als Erster, Silber. und löste damit rege Betriebsamkeit aus. Die letzte Grube wurde Mitte des 19. Jahrhunderts geschlossen. Seit 1924 ist dieses Gebiet eines der ältesten Naturschutzgebiete Deutschlands.
Heute, 500 Jahre später, drehen wir das Rad der Geschichte zurück. Wir begeben uns auf Spurensuche und tauchen ein in die spannende Welt des Bergmannes und seiner Suche nach ergiebigen Silbervorkommen. Wir begleiten einen Bergmeister bei seiner jährlichen Grubeninspektion (bergmännisch: Generalbefahrung). Sein Urteil war damals entscheidend für den Fortbestand einer Grube.
Diese Veranstaltung ist in dieser Form eine Premiere. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Kinder können nur in Begleitung der Erziehungsberechtigten an dieser Veranstaltung teilnehmen.
Straffes Wanderschuhwerk ist erforderlich., da die Streckenführung überwiegend über naturbelassene Wald-und Wiesenwege führt. Vor allem im Zechengrund (ehemals Vogelsang) erwartet uns ein schmaler, wurzliger, steiniger Weg. Dieser Weg ist gleichzeitig auch der einzige Anstieg. Dieser verläuft allmählich und hat eine Gesamtlänge von ca. 2,5 km. Die Mitnahme von Stöcken wird empfohlen.
Bedingt durch die Tourlänge sowie dem Ablauf der Wanderung ist eine Einkehr nicht geplant. Die Mitnahme von Verpflegung ist daher ratsam.
Da diese Veranstaltung für alle Teilnehmer ein unvergessliches Erlebnis werden soll und auf Grund der örtlichen Gegebenheiten (schmaler, enger Weg sowie ehemaliges Bergbaurevier) muß die Teilnehmerzahl auf 20 Teilnehmer begrenzt werden.
Die Mitnahme eines Hundes ist nur möglich, wenn er während der gesamten Veranstaltung angeleint bleibt. -
